INTERESSANTES ÜBER UNSERE SONNE

Die Sonne ist das Zentrum unseres Planetensystemes, des "Sonnensystemes". Sie ist aber nicht die einzige Sonne im Universum. Es gibt Millionen weiterer Sonnen und Sonnensysteme. Unsere Sonne ist der Ursprung unseres Lebens auf der Erde, einem von 9 Planeten, der die Sonnen auf eliptischen Bahnen umkreist. Um sich die Namen und die Reihenfolge der Planeten leichter zu merken gibt es eine "Eselsbrücke". Man braucht sich nur diesen Satz einzuprägen:" Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unsere Neun Planeten!" Jeder Anfangsbuchstabe eines Wortes steht für den Anfangsbuchstaben des Planeten und die Reihenfolge bewegt sich von der Sonne weg, nämlich: Merkur - Venus - Erde - Mars - Jupiter - Saturn - Uranus - Neptun - Pluto. Ganz einfach, oder?

Die riesigen Energiemengen der Sonne stammen aus dem inneren Prozess der Kernfusion. Wasserstoff wird in Helium umgewandelt und dabei wird Strahlungswärme frei. Auf der Oberfläche der Sonne herrschen etwa 6000 °C. In idealem Abstand dazu befindet sich unsere Erde mit geradezu angenehmen Temperaturen. Die Sonne wird schätzungsweise 100 Milliarden Jahre brauchen, um den gesamten Wasserstoffvorrat in Helium umzuwandeln und dann abzukühlen. Lange genug also, um uns auch in Zukunft noch als Energiequelle zur Verfügung zu stehen. Alle 11 Jahre weist die Sonne eine erhöhte Aktivität auf. Dies spürt auch die Erde und zeigt sich an der Häufung von Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Früher war man fest davon überzeugt, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist. Diese Behauptungen wurden noch sehr lange aufrecht erhalten, obwohl viele Astronomen und Physiker längst anderer Meinung waren.

Sonnenkult steht mit vielen Bauwerken in Zusammenhang. Viele davon wurden bereits zerstört, aber einige kann man auch heute noch besichtigen, wie Pyramiden (gibt und gab es übrigens auf allen Kontinenten, ausser in Australien), Sonnentempel, Skulpturen und andere meist kreisrunde Kultstätten (wie z.B.: Stonehenge,...). Besonders beeindruckend, weil in noch gutem Zustand sind die Tempelanlagen der mittel- und südamerikanischen Mayas und Inkas. Solche Kultstätten waren immer exakt nach der Sonne und nach den Gestirnen ausgerichtet und setzten genaueste astronomische Berechnungen voraus. Interessant ist vorallem, dass sich überall parallelen im Pyramiden- und Tempelbau finden lassen. Über den Austausch von Wissen über die ganze Welt hinweg und das bereits vor einigen tausend Jahren hat man unseren Vorfahren bisher nicht zugetraut. Der Beweis, mit einem Schilfboot den Atlantik zu überqueren, hat seit dem aber somanche Spekulation zugelassen. Auch den Ausserirdischen wurde ein Einfluss auf unsere Vorgänger zugetraut.

Überall auf der Welt stand und steht die Sonne im Mittelpunkt unseres Lebens. Die Farbe und das Material Gold stehen eng in Verbindung mit dem Glauben zur Sonne. Sonnengötter waren stets die mächtigsten aller Götter. Frühere Kulturen, aber auch noch viele Völker der Gegenwart feiern Sonnenwenden mit großen Festen. Einige feiern besonders die Tag- und Nachtgleichen im März und im September, andere Sommer- und Wintersonnenwenden.

   

 

 

Die Schüler der Volksschule Holzhausen haben sich des Themas Sonne seit Beginn des Schuljahres 2001/2002 angenommen.Aus verschiedenen Büchern wurden Artikel gelesen, besprochen und weiter verarbeitet. In Gruppen erarbeiten die Kinder Beiträge zur Entstehung der Sonne, zu den Planeten und ihre Umlaufbahnen, welchen Einfluss die Sonne auf Pflanzen, Tiere und unser Wohlbefinden hat. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden am Sonnenfest präsentiert.

Außerdem wird an Hand von Solarmodellen die Möglichkeit des Einsatzes von Sonnenenergie demonstriert.
Sehr fleißig wird schon für das Sonnenfest gearbeitet, sei es an Tonarbeiten oder diversen weiteren Bastelarbeiten.

   

Versuche zur Entstehung von Sonnen- und Mondfinsternis wurden von der 3. und 4. Klasse durchgeführt.

   

In den letzten Monaten und Wochen wurde intensiv zum Thema Sonnen gebastelt. Aus Ton haben wir Sonnen geformt und bemalt, Luftballons wurden zu großen Papiersonnen, Blumentöpfe bekamen ein Sonnenbild aufgeklebt und Wegweiser zum Sonnenfest in Sonnenblumenform wurden hergestellt. Das Schulhaus wurde mit einer Tafel versehen, auf dem zukünftig die Namen unserer Unterstützer ihren Platz finden werden. Unser Sonnenlogo aus Metall strahlt uns nun täglich entgegen.

   

 

 

Sonnenuhr an der Südseite der Volksschule

Die Verantwortlichen der Sendung 1, 2 oder 3 beim ORF in Wien waren von der Idee und der Verwirklichung des PV-Projektes an unserer Schule so begeistert, dass sie in unsere Schule 2 Drehteams schickten und 3 Schüler auserwählten, bei der Jubiläumssendung am 9. November 2002 dabei zu sein. Das erspielte Preisgeld spendeten unsere Schüler für eine Sonnenuhr an der Südseite der Schule.

Seit 16. Mai 2003 - dem Tag der Sonnenuhrenfeier - kann man die Zeit schon von Weitem ablesen. Mit Liedern, Sketches, Wissenswertem über die Sonnenuhr, einer Sonnenjause und der Präsentation eines Solarkochers wurde das Fest gestaltet.

 

 

 

 

Wissenswertes über die Sonnenuhr

Wussten Sie, dass ..

unsere Sonnenuhr eine Seltenheit ist: Sie zeigt Sommer- und Winterzeit an, weil die Stundentafeln versetzt werden können.

keine Sonnenuhr exakt geht: Die Zeitschwankungen resultieren aus der ellipsenförmigen Umlaufbahn der Erde um die Sonne.

die Zeit im Mai am genauesten angezeigt wird: Die Abweichung beträgt nicht einmal eine halbe Minute.

die Zeitabweichung im Februar und im November am größten ist: Sie beträgt bis zu 16 Minuten.

die Platte mit den 3 dunkelblauen Linien den Beginn der Jahreszeiten anzeigt: Am 21. Dezember wandert eine Schattenkugel entlang der oberen Linie, zu Frühlings- und Herbstbeginn entlang der mittleren und am 21. Juni entlang der unteren Linie.